Hallo zusammen,
Problem: Auf einem Windows-Server war ein Virenscanner installiert.
Dieser Scannner hängt sich in die Betriebssystemsroutine, die Dateien
öffnet, ein, und überprüft die Datei on-the-fly auf Viren. Bei einer
einzigen Datei macht das nicht viel aus, Imperia öffnet jedoch
regelmäßig sehr viele Dateien, und das kann zu einem
Performance-Einbruch führen.
Die einzige Lösung für das Problem besteht darin, die
Echtzeit-Überprüfung abzuschalten. Um ganz sicher zu gehen, muss die
Viren-Software dafür aber *deinstalliert* werden. Eine Deaktivierung
reicht nicht zwangsläufig aus (der OS-Vektor ist evtl. noch immer
verbogen). Aus dem gleichen Grunde ist es wahrscheinlich nicht
ausreichend, die Imperia-Verzeichnisse von der Prüfung auszunehmen. Die
Anti-Viren-Routine muss dann ja noch immer die - eventuell
zeitaufwendige - Prüfung machen, dass die Datei in einem ausgeschalteten
Verzeichnis liegt.
Bei Performance-Problemen sollte man also zunächst mal die
Anti-Viren-Software komplett deinstallieren. Erst danach kann man sich
langsam an die optimale Lösung herantasten, und versuchen, eine
Konfigurationseinstellung zu finden, die Imperia nicht in die Quere
kommt. Wie das aussieht, hängt natürlich ganz stark von der verwendeten
Software ab.
Vielen Dank an Klaus Nemeczek von Netural für die Hinweise und fürs
Ausprobieren! :-)
Ciao
Guido
--
Imperia AG, Development
Leyboldstr. 10 - D-50354 Hürth - http://www.imperia.de/
| Thread (Performance-Probleme unter Windows durch Anti-Viren-Software) |
- 2.6.03 12:44, Guido Flohr
|
© 2001, 2002 marchive.pl Christian Lackas
[HOME]
[MARCHIVE]
[INDEX]
[IMPERIA]
[IMPRESSUM]
[DELTA]