Hi,
On Thu, Aug 09, 2001 at 08:21:00AM +0200, Hallmann, Oliver wrote:
> seit wann soll ein browser perl-scripte abarbeiten? oder was meinst du mit
> "perls".
Das ist ja genau das Problem, der Browser kann es natürlich nicht. Aber
wenn der Web-Server statt der Ausgabe des CGI-Skripts, das Skript selber
(also den Quelltext) schickt, dann handelt der Browser auch völlig
korrekt, wenn er dem User anbietet, den Quelltext in einer Datei
abzuspeichern (denn - wie gesagt - er führt keine Perl-Skripte aus).
Ich vermute übrigen wie Christian, dass es sich beim Auftauchen des
"Save-As"-Dialoges um eine Fehlkonfiguration des Web-Servers handelt.
Und - eine Erklärung die abenteuerlich klingt, aber auf (schlechten)
Erfahrungen beruht: Dieser Teil der Macintosh-Problematik scheint gar
nicht mac-spezifisch zu sein. Tatsächlich würde auch jeder andere
Browser den Save-As-Dialog zeigen, weil das Problem tatsächlich darin
besteht, dass der Server auf einer falsch konfigurierten Windows-
Plattform läuft (dieser Fehler tritt nunmal bevorzugt unter Windows
auf).
Man kann aber auch vom Browser aus schon einige kleine Tests machen,
um das Problem einzukreisen:
Wenn der Save-As-Dialog kommt, dann bitte mal auf "Ja" klicken, und
das, was der Server da geschickt hat, in einer Datei "debug.txt"
abspeichern. Diese Datei guckt man sich jetzt mal an. Falls in der
Datei ein Perl-Skript steht (erkennt man daran, dass in der ersten
Zeile "#!/usr/local/bin/perl" steht), dann ist der Web-Server falsch
konfiguriert. Nicht nur ein bisschen falsch, sondern ganz gewaltig,
weil man dann nämlich ein echtes Sicherheitsproblem hat. Es sollte
eben aus Sicherheitsgründen nämlich niemals (niemals!) möglich sein,
Daten aus /cgi-bin herunterzuladen. Mit dieser Erkenntnis muss man sich
dann an den Administrator des Web-Servers wenden; der hat da wohl noch etwas
zu tun.
Enthält unsere Datei stattdessen HTML-Code (fängt mit "<html>" an),
dann kann es sowohl am Server als auch am Browser liegen.
Was der Server falsch machen kann: Alle Imperia-Skripte geben als
Mime-Typ "text/html" im Header an. Wenn der Server sich darüber
hinwegsetzt, muss man sich an den Hersteller des Servers wenden.
Das ist nämlich falsch.
Eher liegt es aber am Browser: Auf Nicht-Unix-System setzen sich die
Browser gerne über alle gängigen Standards hinweg, und gehen z. B.
davon aus, dass eine URL "http://mein.server.de/cgi-bin/site_blabla.pl",
nur weil sie auf ".pl" endet, auch ein Perl-Skript zurückliefern muss.
Meistens lesen diese Browser solchen Unfug aus der Registry o. ä.
aus. In diesem Fall hilft es nur, jemanden zu finden, der einem
den Browser oder das System (die Registry ...) wieder in Ordnung
bringt. :-(
Nur - und das sage ich wirklich nicht aus Faulheit - nur, wenn unsere
frisch gespeicherte Datei "debug.txt" weder mit "<html>" (Groß-
Kleinschreibung natürlich egal) noch mit "#!/usr/local/bin/perl"
beginnt, könnte es evtl. an Imperia liegen.
Wenn jemand dieses Problem hat, kann ich innerhalb von fünf Minuten
feststellen, woran es liegt, vorausgesetzt, ich komme mit meinem
Browser auf das Entwicklungssystem drauf. Das heißt nicht, dass ich
es lösen kann, aber es lässt sich jedenfalls ziemlich einfach feststellen,
ob es am Server oder am Browser (bzw. dem Rechner, auf dem der
Browser läuft), liegt. Dass ein Imperia-Skript den Fehler verursacht,
ist wirklich ziemlich unwahrscheinlich.
Ciao
Guido
--
Imperia AG
Development
Königstr. 29
D-52064 Aachen
http://www.imperia.net/
mailto: guido@imperia.net
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